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Interview mit der Generationen­beraterin (IHK) Ute Reimers

Heute sprechen wir für Sie mit Ute Reimers, einer langjährig erfahrenen Generationenberaterin.

1. FU:

Nach unseren Recherchen müssen Sie ziemlich viel wissen in sehr unterschiedlichen Bereichen. Was sehen Sie in Kürze als die wichtigsten Anforderungen?

1. Ute Reimers:

Krankheiten und Eventualereignisse wie Pflege- bis Todesfall zählen zu den persönlichen Risiken, sie sind zunächst zu lösen. Medizinische sowie finanzielle und rechtliche Themen sind zu besprechen.

Hier bewege ich mich oftmals auf „dünnem Eis“; z.B. sind mir Rechts- oder Steuer- beratung nicht gestattet. Grundwissen, tiefgehende Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen sind zwingend nötig. In meinem Netzwerk verfüge ich natürlich über Partnerkontakte wie u.a. Anwälte, Notare und Steuerberater.

2. FU:

Welche Themen sind Ihren Kunden wichtig?

2. Ute Reimers:

Es stellen sich häufig Fragen wie
  • Wie finde ich mich in meinen ganzen Unterlagen alleine zurecht?
  • Kann ich als Alleinverdiener die Familie versorgen und unsere Immobilie bezahlen?
  • Mein Testament ist seit langem verfaßt. Ist es noch gültig, muß ich es aktualisieren?
  • Dinge wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung schiebe ich vor mir her. Muß ich da wirklich ran?

Solche Fragen wie u.a. nach Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind einfach zu beantworten: Ja, Sie müssen ran. Und zwar möglichst frühzeitig.

3. FU:

Welches sind Beispiele Ihrer Leistungen der Generationenberatung?

3. Ute Reimers:

Einfach gesagt richtet sich die Generationenberatung auf die persönliche und finanzielle Vorsorge in der Familie sowie dem Vermögenserhalt.

Ein unerwarteter Pflegefalleintritt oder ein Todesfall verändern nahezu alles.

Ist es da zu viel verlangt, daß die Menschen sich frühzeitig und intensiv damit befassen?

4. FU:

Wie würde Ihre Auflistung der zu klärenden ersten 6 Punkte aussehen?

4. Ute Reimers:

  • Versorgung des länger lebenden Partners
  • Pflegefallversorgung der Familie
  • Wohneigentumsregelungen
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Bestattungsvorsorge
  • Maßnahmenplanung zum 1. und 2. Erbfall
  • Steuerliche Auswirkungen von Vererben und Erben.
Mein Tipp: Alles was individuell zu regeln ist: Halten Sie die Unterlagen zusammen, am Besten in einem stets griffbereiten Notfallordner!

5. FU:

Lösen Sie die anstehenden Probleme der Kunden alleine?

5. Ute Reimers:

Wie eingangs erwähnt ist das häufig nicht möglich. Ich ziehe Rechts- und Steuerberater hinzu, für zu beurkundende Vorgänge begleite ich meine Kunden zum Notar.

Heutzutage ist niemand mehr in der Lage, alles alleine zu wissen und zu können. Die bestmögliche Kundenberatung und -versorgung geht nur mit den einzelnen Fachleuten.

6. FU:

Wann sollte sich jeder von uns mit diesen Themen befassen?

6. Ute Reimers:

Auf keinen Fall erst im Alter! Spätestens ab Familiengründung rate ich, über solche Dinge nachzudenken und sich beraten zu lassen.

Ausserdem: Getroffene Regelungen, deren Grundlagen sich im Zeitablauf ändern, können dann ja angepaßt werden. Also: RAN!

7. FU:

Kollegen von Ihnen sprechen von den „ 4 Säulen der persönlichen Vorsorge“. Stimmen Sie zu, daß diese vorrangig geregelt werden sollten?

7. Ute Reimers:

Natürlich ist es so, daß die Rangfolgen bei verschiedenen Beratern unterschiedlich gewichtet werden.

Das 4-Säulen-Modell „Rechtlich (Vollmacht/Betreuungsverfügung) / Medizinisch (die Patientenverfügung) / Finanziell (Regelung von Pflege usw.) / Letzter Wille (Testament, die eigenen Erbverfügungen) ist für mich in dieser Rangfolge ok.

8. FU:

Was empfehlen Sie zu tun?

8. Ute Reimers:

Machen Sie die Tür zu und erfassen dann die eigene Situation in allen beschriebenen Punkten, ungestört in aller Ruhe.

Stellen Sie fest, was Sie für gut -nicht nur ausreichend!- geregelt halten, und notieren Sie die offenen Punkte.

Setzen Sie sich dann mit einem Generationenberater in Verbindung; besprechen Sie alles mit ihr / ihm und regeln Sie alles schriftlich. Stichpunkt: Notfallordner anlegen!

Und: In jeder Familie gibt es mal Meinungsverschiedenheiten und Streit. Mein dringender Rat: Bleiben Sie sachlich!
Auf gar keinen Fall dürfen Sie in gegenseitig kränkendes Verhalten verfallen. Solange man sich nicht persönlich diffamiert ist alles regelbar.

Ist übrigens dann auch eine Aufgabe der Beraterin / des Beraters: Mediation im möglichen Umfange.

Reicht das nicht: Einschalten des Fach-Mediators!

9. FU:

Können Sie sich denken, weshalb wir als Unternehmensberatung Sie zu der Thematik angesprochen haben?

9. Ute Reimers:

Sicher doch. Firmeninhaber und alle Selbständigen sind doch auch Privatleute, die sich genauso wie Angestellte oder Rentner damit befassen müssen.

Also: Informieren Sie die. Ich stehe dann zur Verfügung.

10. FU:

Danke für die interessanten Antworten.

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