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Gründungs­fehler

Nur der, der nichts tut, macht keine Fehler.

Und der, der sich selbständig machen will, kann eine Menge Fehler begehen. Solche, die nicht weiter schlimm sind in den Auswirkungen, und solche, die sich existenzentscheidend auswirken.

Wir wollen hier die Gründung mal aus umgekehrter Sicht beleuchten, nämlich mit der Frage, welche Fehler sich kein Gründer erlauben darf.

Aus unserer Sicht sind die zunächst wichtigsten Fehler:

Niemals loslegen ohne Eigenanalyse

Es gibt im Internet Testbogen um herauszufinden, ob man ein „Unternehmertyp“ ist. Was bitte ist aber ein Unternehmertyp? Klar, er muß fachliche Qualifikationen für seine Branche besitzen; er muß auch über menschliche Qualitäten verfügen. Reicht das aber?

Nein, tut es nicht. Aus unserer Sicht steht an erster Stelle der unbedingte Wille durchzuführen, was begonnen wurde. Das setzt eine ausserordentlich hohe Belastbarkeit voraus, verbunden mit der Erkenntnis, daß man mit normalen Arbeitszeiten nichts bewältigt.

Urlaub? Zumindest in den ersten 2 bis 3 Jahren ein Fremdwort. Wurde in dem Zeitraum eine zufriedenstellende Entwicklung geschafft, so wird i.d.R. festgestellt, daß Veränderungen in Form von Sicherungs- und Erweiterungsinvestitionen nötig sind.
Was also tun? Es entscheidet sich dann im Zeitablauf an eigener Einstellung, den Zielen und dem Willen, sie zu erreichen.
  • Und:
    Thema Sicherheit. Als Angestellter hast Du durchaus auch hart und anstrengend zu arbeiten, besonders bei zunehmender Karriere. Dennoch trägst Du nicht das Risiko der Selbständigkeit, für Dich selbst und evtl. noch für Mitarbeiter. Denen es schlecht geht falls Du versagst.
  • Also:
    Bilde Dir die Meinung über Dich selbst. Besprich sie mit Familie und Freunden. Lass sie Deine Qualifikationen und Dich als Mensch einschätzen. Dann sprich mit dem Unternehmens- / Gründungsberater.
Triff dann Deine Entscheidung, ob es weitergeht. Hast Du fachlich oder besonders persönlich nur die leisesten Zweifel: Verzichte auf Existenzgründung und Selbständigkeit.
  • Allerdings:
    Auch bei der Entscheidung mußt Du Dir sicher sein, daß sie richtig ist. Sonst verfolgt sie Dich als vermeintliche Fehlentscheidung den Rest Deines Lebens.

Berater? Brauche ich nicht

Das bißchen an Investitionskosten zusammenstellen und addieren, festzustellen, wie ich werben will / Kunden finden will oder recherchieren, ob und welche Fördermittel ich erhalten kann: Geht doch problemlos im Internet.

Klar, da gelten Richtlinien und Anforderungen usw.; das lese ich mir an und handle danach.

Businessplan erstellen: Auch hierzu gibt’s Anleitungen im Internet. Also auch keine Hürde.

Die richtige Rechtsform finden: Ich bin ich als Gründer, der Betrieb trägt meinen Namen, ins Handelsregister brauche ich ja nicht.

So können wir noch viele Fehlerbeispiele aufzählen. Vor allem wird häufig vergessen, daß der Inhaber einer nicht eingetragenen Einzelfirma persönlich haftet für die Firma und alle Handlungen, d.h. als Person mit dem gesamten Vermögen!

Geschäftsidee?

Habe ich. Sie ist nicht ganz neu, aber ich finde überall viele Beispiele dafür, daß sie erfolgreich umgesetzt wird. Deshalb wird das auch bei mir klappen; eine Prüfung Dritter zur Idee, zu meiner Person, Kenntnissen, Qualifikationen und Erfahrungen: Nicht nötig. Das kann ich besser beurteilen als ein Fremder.

Konkurrenz und Markt

Was ich anbieten will weiß ich ja. Konkurrenz? Hat man immer und überall, man muß nur besser sein. Ich „höre mich immer um“, erfahre so was ich wissen muß, das genügt.

Marktanalyse? Konkurrenzverhalten? Preisniveau? Alles gut und schön, gibt’s natürlich. Jedoch ist meine Gründung viel zu klein um so was zu brauchen. Ausserdem ist mir das zu teuer.

Buchführung und Jahresabschlüsse

Die Belege sammeln von Umsätzen und Kosten, ordentlich abheften, täglich oder monatlich die Salden ermitteln und notieren, so viel kann ich selbst tun. Am Anfang des Folgejahres erhält ein Steuerberater alles, kann den „kleinen Jahresabschluß“ erstellen, vielleicht noch die Einkommens- und die Umsatzsteuererklärung fertigen. Alles kein Problem.

Wir sehen hier mehrere Phasen der Gründung:

Startphase (Dauer bis zu 6 Monaten) / Anlaufphase (dauert mindestens ebenso lange) / Sicherungs- und Aufbauphase (auch bis zu 12 Monaten Dauer).

Alle Phasen können kürzer, jedoch wohl häufiger noch länger brauchen.

Weiteres

Wir haben hier nur ganz grundlegende Erfordernisse angesprochen; tätigkeits- und branchenbezogen kommen jede Menge weitere hinzu.
  • Insbesondere:
    Die Frage nach dem vorhandenen Eigenkapital. Die Praxis lehrt, daß es sich auf 15 bis 25 % der Investitionen belaufen sollte. Mindestens.

    Was macht Ihr beispielsweise, falls die Gründung funktioniert, Bankkredite und Fördermittel bewilligt sind, sie jedoch noch nicht ausgezahlt werden können?

    Weil z.B. die vereinbarten Sicherheiten noch nicht gegeben werden konnten und sich das noch 2 bis 3 Wochen hinzieht?

    Überbrückungskredite -eventuell erhältlich- sind teuer. Was muß hier vorhanden sein?

    Richtig ! Eigenkapital.

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