FU Fördermittel- und Unternehmensberatung UG
0451 69332952
0160 91607696

Gründung

Existenzgründung – ein komprimierter Überblick

Eine Existenzgründung setzt eine umsetzbare und erfolgversprechende Geschäftsidee voraus. Sie kann durchaus bereits bestehende Geschäfte umfassen, oder eben abgewandelte oder sogar völlig neue Geschäftsideen darstellen.

Alleine die Idee und die Bereitschaft reichen jedoch nicht aus. Es stellen sich eine Menge an Folgefragen zum Gründungsvorhaben.

Ausschließlich aufzubauen auf unseren dargestellten Infos ist im konkreten Fall nicht ausreichend; unsere Darstellungen geben erste Hilfen und Hinweise.
Die Hinzuziehung eines Unternehmensberaters ersetzen diese Hilfen / Hinweise im konkreten Vorhaben in keinem Fall!!
Unsere Empfehlung ist grundsätzlich, die Geschäftsidee und auch schon die persönlichen und fachlichen Erfordernisse fremd prüfen zu lassen; gesprochen werden kann mit Familie, mit Freunden, mit Arbeitskollegen usw.

Letztlich empfiehlt sich ein erstes ideebezogenes Gespräch mit einem Unternehmensberater; er gibt eine kostenfreie Erstbewertung ab. Auf der Basis wird sodann weiter überlegt und geplant.

Es ist eine gesamte Gründungsplanung zu erstellen; im Groben reicht zunächst durch den Gründer selbst. Notwendige detaillierte Ausarbeitungen, Planungen und Berechnungen -die dann im sogenannten Businessplan ihre Aufbereitung finden- erstellen dann Gründer und Unternehmensberater.

Üblicherweise wird der Gründer gerne Fördermittel z.B. von Land, Bund oder EU für sein Vorhaben in Anspruch nehmen; weitere Finanzierung sowie die Verwaltung von Fördermitteln gehen ausschließlich über die Hausbank.

Sie sollte mit Bedacht ausgewählt werden – Bank ist nicht gleich Bank.

Musterpläne anhand zu geben, die der Gründer auf sich und sein Vorhaben umbastelt, kann riskant sein: Erstens ist jede Gründung von der Idee und den persönlichen Vorgaben her individuell unterschiedlich, zweitens läßt sich eine Musterplanung für Handwerksgründung nicht problemlos übertragen für eine handelsgeschäftliche oder IT-Gründung.

Und auch eine zunächst nebenberufliche Gründung weist schon Unterschiede zur „richtigen Existenzgründung“ auf.

In der folgenden Übersicht zeigen wir eine Auswahl auftretender Fragestellungen der Gründung auf, sie ist also nicht vollständig, da immer Individuelles hineinspielt.

Wichtige Schritte der Gründungsplanung in reiner Auflistung

  • Wie sieht die Geschäftsidee aus und was beinhaltet sie?
  • Gretchenfrage: Kann ich überhaupt Unternehmer / bin ich als Typ dafür geeignet?
  • Kostenfreies Erstgespräch mit einem Unternehmensberater führen zur Idee / den Grundlagen
  • Art der Gründung und Wahl der Rechtsform
  • Erste Erarbeitung des Investitionsbedarfes
  • Habe ich einsetzbares Eigenkapital?
  • Habe ich für eine Finanzierung Sicherheiten zu bieten?
  • Gründungs- und Auftragsgespräch führen mit einem Unternehmensberater
  • Erstgespräch mit der vorgesehenen Hausbank zum Vorhaben (Wichtig für Fördermittelerhalt)
  • Erarbeitung und Darstellung eines Businessplanes in bankgeeigneter Form
  • Besprechung der gesamten Ausarbeitungen mit dem Unternehmensberater
  • Einbezug eines Steuerberaters (gerne auch zu früherem Zeitpunkt)
  • Vereinbarung konkreter Banktermin in Begleitung des Unternehmensberaters

    Positives Bankgespräch:
    Die Erstellung der Fördermittelanträge erfolgt i.d.R. über die Hausbank; sie erklärt sich darin auch bereit, Fördermittel zu ver- walten (sie werden an die Hausbank ausgezahlt, diese leitet weiter an den Gründer).

    Nach positivem Hausbankbescheid können notwendige behördliche Gänge erfolgen, zumindest die Gewerbeanmeldung, je nach Rechtsform auch notarielle Gründungsbeurkundungen wie z.B. für UG, GmbH, KG u.a., erforderlich wegen Eintragung ins Handelsregister.

    Selbstverständlich ist bei der Hausbank das Geschäftskonto zu eröffnen, immer getrennt vom Privatkonto.

  • Betriebsnotwendige Versicherungen klären und abschließen (gemeint sind z.B. Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung -Möblierung, Betriebs-/Geschäftsausstattung-, Kfz). Klärung, ob gesetzlich oder besser privat krankenversichert. Je nach Risiko und Branche evtl. von Beginn an zu empfehlen: Berufsunfähigkeitsabsicherung.

    In keinem Fall gemeint:
    Schon im Gründungs- und Aufbaustadium Altersvorsorge / betriebliche Altersvorsorge. Das wären hohe Kosten, obwohl man ja die tatsächlichen Entwicklungen noch nicht kennt!

Hier eine Auflistung erforderlicher Inhalte des Businessplanes:

T E I L 1: Textliche Ausarbeitungen

  • 1:

    Zusammenfassung der Beratung und des Beratungsergebnisses (Executive Summary)
  • 2:

    Darstellung der Geschäftsidee
    Zielgruppenausrichtung
  • 3:

    Standort / Erreichbarkeit
  • 4:

    Zielfixierungen
    Start / kurzfristige Ziele / mittelfristige Ziele
    Eckpunkte der Planentwicklungen 3. bis 5. Jahr
  • 5:

    Strategische Planungen
    Unternehmensstrategien
    Marktpositionierungsziele / Maßnahmen
  • 6:

    Markt / Wettbewerb / Konkurrenz
    Analysen: Marktvolumen / Wachstum + Potential / Chancenpotential Wettbewerb / Konkurrenten: Die 8 voraussichtlich stärksten Konkurrenten
    Markteintritt + Maßnahmen zum Start und zur ersten Etablierung
  • 7:

    Marketing + Vertrieb
    Produkt- und Preisstrategien
    Vertriebsziele + Maßnahmen / Umsetzungen
    Marketingbudget und gezielte Werbemaßnahmen
    Erfolgskontrolle der Maßnahmen (monatlich und vierteljährlich)
  • 8:

    Rechtsform / Steuerliche Erfordernisse
    Entscheidung für eine Rechtsform mit Begründung / Rechtsformerfordernisse
    Firmierung und rechtliche Anforderungen
    Gewählte Rechtsform aus steuerlicher Betrachtung
  • 9:

    Betriebsorganisation
    Aufbauorganisation: Strukturelle Gestaltungen, u.a. Hierarchie / Mitarbeiter / Qualifikationen
    Ablauforganisation: Funktionale Abläufe effektiv strukturieren
  • 10:

    Investitions- und Kapitalbedarfsermittlungen
    Planinvestitionen nebst Kostenauflistung
    Gründungskosten
    Laufende betriebliche Kostenplanung, monatlich / Jahreswerte

    Gesamtkapitalbedarf einschließlich Eigenkapital

    Finanzierungsplanung mit Einbezug von Fördermitteln unter Berücksichtigung des Eigenkapitals

    Betriebsmittelkredit ermitteln / begründen
  • 11:

    Umsatz- und Ertragsplanung auf Basis o.g. Kostenplanung 1. Jahr
    Übersicht dazu für das 2. bis 5 Jahr / Wirtschaftlichkeitsberechnung

T E I L 2: Der Zahlenteil

  • Übersicht Investitionen
  • Übersicht Kapitalbedarfsermittlung
  • Übersicht Ermittlung Betriebsmittelkredit
  • Übersicht Finanzierungsplan mit Fördermitteleinsatz
  • Übersicht Kostenplanung 1. Jahr
  • Übersicht Abschreibungstabellen
  • Übersicht Umsatz- und Ertragsplanung 1. Jahr
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung 2. bis 5. Jahr
Ein guter Businessplan bedeutet für den Gründer den „roten Leitfaden“, an dem er sich bei der Gründung und der Kontrolle der Entwicklungen im Vergleich zur Planung orientieren muß.

So kann auf Abweichungen zur Planung -ob Negativ oder positiv- rechtzeitig reagiert werden.

Hilfreich sind auch die weitere Begleitung nach der Gründung durch den Unternehmensberater und vierteljährliche Analysegespräche mit dem Steuerberater.

Gründungsfehler

Gründungs­förderung

Erste Ablaufplanung

Betriebs­organisation

Potentialanalyse

GmbH oder UG

Verlangsgründung

Vorgründungsphase

Anschrift

FU Fördermittel- und Unternehmensberatung UG
Kronsforder Allee 8
23560 Lübeck

Kontaktdaten

Telefon: 0451 69332952
E-Mail: fischer-luebeck@web.de
unternehmerwissen@web.de

 

Geschäftszeiten

Termine nach
Vereinbarung.
Unternehmensberatung Fischer
Design, Programmierung & Hosting by Eventomaxx. Die Internet- & Webagentur in Lübeck.

0451 69332952

0451 69332952