FU Fördermittel- und Unternehmensberatung UG
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Investition, Finanzierung,
Fördermittel

Jeder Finanzbedarf setzt eine Investition voraus, egal ob bei Gründung, Ersatzbeschaffung, Neuanschaffungen oder auch bei Krisenbewältigung oder Firmenkauf.

Die Investitionshöhe muß sorgfältig ermittelt werden; die dafür eingesetzten Gelder -egal ob Eigen- oder Fremdkapital- müssen sich innerhalb bestimmter Zeit amortisieren. Mit diesem Zeitraum orientiert man sich üblicherweise an der sogenannten „betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer“.

Aber Achtung:

Maschinen können z.B. sehr lange verläßlich arbeiten, häufig deutlich länger als es seitens des Finanzamtes steuerliche Betrachtungen absetzbar zulässig ist. Neben den eigenen Erkenntnissen bitte Steuer- und Unternehmensberater in die Kalkulationen einbeziehen!
Wurde der Investitionsbedarf akribisch ermittelt stellt sich die Frage zur bestmöglichen Finanzierung, hoffentlich nach Abzug von Eigenkapital. Der erste Weg führt den Gründer / Unternehmer zur Hausbank; die Frage ist allerdings, was bekommt er dort? Es gibt Banken, die in ihre Finanzierungsvorschläge von Beginn an öffentliche Förderprogramme einbeziehen; diese Banken sind leider in der Minderzahl. Meist bietet die Bank ihre eigenen Darlehensprogramme an; i.d.R. sind sie teuerer als Fördermittel.

Ist sie sehr an dem Kunden / dem Vorhaben interessiert und will der Kunde selbst Fördermittel, dann zeigt die Praxis, daß Banken anbieten, eigene Kredite zur gleichen Kondition wie bei den Fördermitteln zu geben.

Meist erst dann, wenn der Kunde darauf besteht. Also: Immer die Bank auf mögliche Fördermittel ansprechen !!

Dafür gibt es in jedem Bundesland ländereigene Förderinstitute mit eigenen Förderprogrammen für eine Vielzahl an Vorhaben; dazu kommt die KfW-Bank des Bundes, die die Bundes- und EU-Pro- gramme vergibt und betreut.

Beispiel eines KfW-Merkblattes zum ERP Digitalisierungs- und Innovationskredit

Stand: 24.05.2019

Ausdrücklicher Hinweis:

Die angefügten Unterlagen
dienen während der Gültigkeitsdauer nur der Vorabinformation!
Die KfW-Bank kann jederzeit das gesamte Merkblatt oder Teilbestimmungen abändern.
Insofern muß bei jedem konkreten Vorhaben geprüft werden, ob es dies Programm noch gibt, ob es sich verändert hat oder aktualisiert wurde.
Wird diese Prüfung durch den Kunden / Investor nicht vorgenommen oder die Aktualität nicht bei uns nachgefragt, so übernehmen wir keine Haftung für entstehende Schäden!
Unser Beispiel stellt ausschließlich eine Information mit Stand 24.05.2019 dar.
So z.B. für Gründungen oder Nachfolgeregelungen, für Folgeinvestitionen, Projektfinanzierungen oder den Erwerb von Gewerbeimmobilien u.a.; hier informativ eine auszugsweise Auflistung zu Förderinstituten, die es i.d.R. in allen Bundesländern -auch wenn sie teils unterschiedliche Namen haben- gibt:
Investitionsbanken
Es können hier beratungsmässig auch sogenannte Förderlotsen angefragt werden, die dann zur möglichen Förderung (Darlehen / Zuschüsse) des jeweiligen Vorhabens gezielt informieren.

Businesspläne, sonstige Planungen und Kalkulationen zu erstellen ist aber nicht Aufgabe der Förderlotsen.

Solche Aufgaben übernehmen Unternehmensberater gegen Honorarzahlung; für solche Honorare können bei bestimmten Voraussetzungen auch Fördermittel-Zuschüsse beantragt werden (siehe BaFa).

In Schleswig-Holstein:
Bürgschaftsbanken
Sie helfen bei geforderter Absicherung von Krediten durch Übernahme von Ausfallbürgschaften.

In Schleswig-Holstein:
Mittelständische Beteiligungsgesellschaften
Sie schließen Finanzierungslücken durch typische stille und/oder offene Beteiligungen, je nach Bedarf, Branche usw. mit unterschiedlichen Beträgen.

In Schleswig-Holstein:
Mikrofinanzinstitute
Die Mikrokredit Schleswig-Holstein GmbH sitzt in Lübeck, Filialen sind in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Mikrofinanzinstitute finanzieren kleinere Vorhaben mit eingeschränktem Fremdkapitalbedarf, regelmäßig bis 20.000,-- / 25.000,-- €.

In Schleswig-Holstein:

Bundesweite Kredite / Fördermittel / Zuschüsse

KfW-Bank
Sie ist die Bank des Bundes und zuständig für Finanzierungen und Fördermittelvergaben bundesweit, betreffend Förderprogramme des Bundes und der EU.
Grenke-Bank
Sie ist gezielt bundesweit tätig im Bereich Gründer- und Vorhabensfinanzierungen mittels eigener Kredite und die Fördermittelbeschaffungen über KfW sowie landes- eigener Förderungen in Baden-Württemberg.
BaFa Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Das Bundesamt nimmt Aufgaben der Wirtschaftsförderung bundesweit wahr; es ist als Bundes- oberbehörde zugeordnet dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Förderprogramme beinhalten auch die Möglichkeit, Beraterhonorare bezuschussen zu lassen.

Andere Finanzierung­smöglichkeiten im Internet-Zeitalter

Crowdfunding
Viele Geldanleger geben über Portale Direktkredite an KMU (Kleine Mittlere Unternehmen) mit dem Ziel höherer Renditen. Das Portal ist Geldsammelstelle; ist der gewünschte Finanzbedarf erreicht wird das Projekt geschlossen. Das Portal leitet in einer Kreditsumme an den Investor weiter mittels Kreditvertrag.
Crowdinvesting
Hier investieren viele Anleger i.d.R. kleinere Anlagebeträge in junge innovative Unternehmen und in Wachstumsunternehmen. Es wird also von Vielen finanziert als Geldanlage (nicht Kredit); entsprechende Anlageverzinsungen sind vom Investor zu erbringen sowie die Rückzahlungen bei Ende der Anlagezeit.

Achtung:

Beide Formen bergen deutliche Risiken für die Kreditgeber bzw. Anleger; das kann gehen bis zum Komplettverlust!
Informativ geben wir hier eine inhaltliche Listung der bei einer Existenzgründung zu analysierenden Voraussetzungen und Gegebenheiten; für jede Gründung sind sie individuell zu erarbeiten, gemeinsam vom Gründer mit seinem Gründungsberater!

Im Businessplan läuft alles zusammen; er ist das Unternehmenskonzept:
  • Zusammenfassung des Planungsergebnisses
  • Kurzbeschreibung der Geschäftsidee
  • Person des Gründers ( Ausbildungen, Qualifikationen, Praxis)
  • Markteinschätzung zum Produkt / zur Dienstleistung
  • Wettbewerbssituation
  • Wahl des „richtigen“ Standortes
  • Planungen und Ziele der Gründung, detailliert für kurz-, mittel- und langfristig
  • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplanung
  • Umsatz- und Kostenplanung (für mindestens 1. bis 3. Jahr)
  • Rentabilitätsvorschau für den gleichen Zeitraum: Ertragsentwicklungen
  • Liquiditätsplanung auf 2 Jahre

Achtung:

Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft ist gut planbar; jedoch ist sie besonderen äusseren Einflüssen unterworfen, die selbst kurzfristige Planungen torpedieren können (z.B. geplante Rechnungsbezahlung durch den Kunden binnen 14 Tagen / jedoch tatsächliche Bezahlung erst nach 3,5 Wochen, also deutlich verspätet!

Schon stimmen Soll = Planung und Ist = Zahlung nicht mehr überein!

  • Gewählte Rechtsform
  • Notwendige Genehmigungen / Zulassungen
  • Pachten von Geschäftsräumen / Pachtsituation am Standort
  • Versicherungen, die der Gründer beim Start braucht

    z.B. Persönlich: Risikoleben / evtl. private Kranken-/Pflegeversicherung / Ertragsausfall
    z.B. Sachlich: Betriebshaftpflicht / Inhaltsversicherung / evt. Gebäude u.a.

Anschrift

FU Fördermittel- und Unternehmensberatung UG
Kronsforder Allee 8
23560 Lübeck

Kontaktdaten

Telefon: 0451 69332952
E-Mail: fischer-luebeck@web.de
unternehmerwissen@web.de

 

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