FU Fördermittel- und Unternehmensberatung UG
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Arten von Zuschüssen /
Beratungen

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“

Wir betrachten die einzelnen Kriterien dieses Programms hier ausschließlich „auszugsweise“; es ist in jedem Falle individuell zu prüfen, inwieweit die Fördervoraussetzungen gemäß Richtlinien erfüllt sind und was fördermäßig möglich ist.

Die Ausführungen basieren auf den Veröffentlichungen des BaFa Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle -Referat 413- mit dem Stand 07.03.2018; bei jeder neuen Beratung oder bei Firmeninteresse muß vorab die Aktualität von Förderrichtlinien geprüft werden.
Wir übernehmen das gerne für Sie –
als eine Vorleistung von uns kostenfrei für Sie!

Beratungsarten / Antragsberechtigung

Es geht immer um „Jungunternehmen“ (= neu gegründete Firmen innerhalb der ersten zwei Jahre) oder um „Bestandsunternehmen“ (ab dem 3. Jahr nach Gründung).

Als dritte Kategorie kommen hinzu „Unternehmen in Schwierigkeiten“ (= bei Gesellschaften mit Haftungsbeschränkung wurde mehr als 50% des gezeichneten Stammkapitals durch Verluste aufgezehrt.

Ist eine unbeschränkte Haftung von Gesellschaftern vorhanden muß über 50 % des ausgewiesenen Eigenkapitals durch Verluste aufgezehrt sein.

Bei Unternehmen in Schwierigkeiten müssen die Nr. 20 a oder 20 b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Umstrukturierung und Rettung nichtfinanzieller Unternehmen in jeweils aktueller Fassung erfüllt werden!

Bei Erfüllung richtliniengemäßer Voraussetzungen sieht „Förderung unternehmerischen Knowhows“ folgende Beratungsarten vor:

Allgemeine Beratungen
Es geht hier um wirtschaftliche / finanzielle / personelle / organisatorische Fragen der Unternehmensführung.
Spezielle Beratungen
Sie haben „erweiterte Hintergründe“; u.a. geht es z.B. um
  • Unternehmen, die von Unternehmerinnen geführt werden
  • Unternehmen, die von Migrant (inn) en geführt werden
  • Arbeitsgestaltungen für MitarbeiterInnen mit Behinderungen
  • Fachkräftegewinnung und -sicherung
  • unternehmenssicherungs- und -folgeberatungen.
Einschränkung nur bei Bestandsunternehmen: Die Beratung darf maximal 5 Tage beanspruchen.

Hinweis:

Ab Förderbewilligung (Infoschreiben der tätigen Leitstelle) muß binnen 6 Monaten gegenüber der Leitstelle die Beratung abgerechnet werden.

Welche Themen sind u.a. förderbar?

  • Z.B.
    • Unternehmensnachfolge
    • Marketing + Vertrieb
    • Einkauf
    • Produktion u.a., ferner technologische oder innovative Vorhaben zur Prüfung von Chancen und Risiken neuer Verfahren,
    • Produkte, Dienstleistungen, Kooperationsberatungen, Einführung oder Aktualisierung von Qualitätsmanagementsystemen (Achtung: Nicht förderbar dabei sind Gutachten oder Zertifizierungskosten)
    • Arbeitsschutzberatungen.
  • Z.B.
    • Die detaillierte Investitionsbedarfs- und Rentabilitätsermittlung
    • Prüfung ausreichender Liquiditäten
    • Aufbau einer Finanzierungsstrategie
    • Deckung des Kapitalbedarfes

    Ziel ist, häufige Fehlerquellen zu vermeiden, u.a. die Nichtnutzung öffentlicher Finanzierungshilfen / die fehlende Übersicht des tatsächlichen Liquiditätsbedarfes / die Unkenntnis von Finanzierungsmöglichkeiten oder die Budgetüberschreitung mangels ausreichend fundierter oder schlechter Planung.
  • Personalmanagement umfaßt:
    • die Planung
    • die Bedarfsdeckung
    • die Führung + Entwicklung
    • die Entgeltgestaltungen sowie die Personalverwaltung.
     
    Beispielhaft geht es u.a. um Nachwuchsförderung / Weiter- und Fortbildungen / Mitarbeiterführung
  • So kann es z. B. durch nicht ausreichende Ausbildung / Qualitäten, durch Stellenfehlbesetzungen, Fehlentscheidungen u.a. zu Störungen in den betrieblichen Abläufen kommen.
    • Zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens
    • Zur Aufbau- und Ablauforganisation
    • Zur Prozeßoptimierung
  • Hierauf sei nur einführend kurz eingegangen; Individualität ist hier vorrangig.
  • Sie sind zusätzlich möglich; allerdings müssen sie im operativen Geschäfttätig sein (Inhaberin, Geschäftsführerin, Prokuristin).
    • Beratungen für UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund
    • Beratungen für UnternehmerInnen mit anerkannter Behinderung
    • Integration in den Betrieb
    • Arbeitsgestaltungen für Mitarbeiter mit Behinderungen
    • Nachhaltigkeit und Umweltschutz

  • Hier wird eine Gesamtschau des Betriebes erarbeitet und analysiert, Schwierigkeiten aufgedeckt sowie Lösungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt.

    Reicht dies so nicht, weil z.B. Veränderungen eingetreten sind oder sich in der Entwicklung neue Erkenntnisse ergaben, dann ist eine Folgeberatung förderbar.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind KMU (kleine und mittlere Unternehmen) der gewerblichen Wirtschaft oder Angehörige freier Berufe, die die Kriterien erfüllen:
  • der Geschäftssitz / Geschäftsbetrieb oder eine Zweigniederlassung muß in der BRD liegen
  • sie müssen rechtlich selbständig sein sowie in der gewerblichen Wirtschaft oder freie Berufe tätig sein
  • sie beschäftigen weniger als 250 Personen
  • der Jahresumsatz liegt bis 50 Mio oder die Jahresbilanzsumme darf nicht mehr als 43 Mio Euro ausweisen
Gründungsdatum
Tag der Gewerbeanmeldung / Eintrag ins Handelsregister / bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt.
Übernahme eines Unternehmens
Es gilt der Tag der Übernahme.
Tätige Beteiligung
Gründungsdatum ist der Tag der tätigen Beteiligung; eine „Führungsposition“ ist Fördervoraussetzung.

Art und Höhe der Förderung

Wir stellen hier vor aus BaFa, Referat 413, Stand 02.04.2019.
Es handelt sich um einen „nicht rückzahlbaren Zuschuß“ zum Beraterhonorar, unterschiedlich nach Unternehmensgruppe und Standort:

Alte Bundesländer mit Berlin - jedoch ohne Region Lüneburg -, und Region Leipzig:

  • Jungunternehmen / Bestandsunternehmen
    50%

Neue Bundesländer -ohne Berlin und ohne Region Leipzig:

  • Jungunternehmen / Bestandsunternehmen
    80%
  • Region Lüneburg
    60%
  • Unternehmen in Schwierigkeiten werden standortunabhängig bezuschusst
    90%

Bemessungsgrundlage des Zuschusses sind maximal förderfähige Beratungskosten

  • bei Jungunternehmen
    4.000,-- €
  • bei Bestandsunternehmen / bei Unternehmen in Schwierigkeiten
    3.000,-- €
Im Rahmen dieser maximal zuschußfähigen Höchstbeträge können mehrere Beratungen bean- sprucht werden. Die Bemessungsgrundlage gilt immer innerhalb einer Beratungsart.

Der Beratene hat die Bezahlung der Honorarrechnung an den Berater nachzuweisen, z.B. durch Kontoauszug, Bankbestätigung, Lastschriftverfahren (Achtung: Widerrufsfrist beachten, 6 Wochen), Einzelheiten und Erläuterungen enthalten Richtlinien und Merkblätter.

Beratung / Beratungsbericht: Anforderungen

Ausschließlich „ konzeptionelle Beratungen“ werden gefördert. Hier geht es um konkrete Entscheidungshilfen für den Beratenen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe; Beratung und Bericht müssen enthalten:
  • Analysen im Rahmen des Auftrages
  • Schwachstellenermittlung und Ursachenklärung
  • Verbesserungsvorschläge dazu
  • konkrete Anleitungen zur Umsetzung
Solche Handlungsempfehlungen müssen konkret umsetzbar sein und dargestellt sein.
Allgemeine Formulierungen (besser werben / effektivere Organisation gestalten …) reichen nicht aus.
Der Bericht soll als eine Art „roter Leitfaden“ für den Beratenen nutzbar sein; er ist schriftlich zu dokumentieren. Er muß grundsätzlich enthalten:
  • klare Beschreibung des Auftrages
  • Situationsanalyse
  • alle Schwachstellen einzeln darlegen mit Ursachenbenennung
  • unternehmensindividuelle Handlungsempfehlungen mit Umsetzungsanleitung.
Desweiteren sind in den Richtlinien / Merkblättern dazu dokumentiert die „Mindestanforderungen an den Bericht bei Jungunternehmen und Bestandsunternehmen“sowie auch bei „Unternehmen in Schwierigkeiten“.

Sie sind deutlich dort formuliert; in jedem einzelnen Fall unserer Beauftragung besprechen wir sie ausführlich und detailliert mit unseren Auftraggebern, individuell nach Anliegen, Sachstand und aufzunehmenden Auftrag. Hier gehen wir darauf deshalb nicht weiter ein.
Der Auftraggeber (GründerIn / UnternehmerIn) wählt seinen Unternehmensberater in freier eigener Entscheidung.

Mit diesem Programm können ausschließlich Beratungen gefördert werden, die von selbständigen BeraternInnen oder Beratungsunternehmen ausgeführt werden, deren überwiegender Geschäftszweck auf entgeltliche Unternehmensberatung ausgerichtet ist, d.h. es muß mehr als 50 % des Gesamtumsatzes sein.

BeraterInnen müssen die für den Auftrag notwendige Zuverlässigkeit sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Erfahrungen besitzen; entsprechende Qualifizierungsnachweise sind der Bewilligungsbehörde vorzulegen. Sie haben sich beim BaFa zu registrieren.
Im Beratervertrag werden alle Inhalte konkret dokumentiert: der genau beschriebene Auftrag, die Zeit zur Ausführung, begleitende Wünsche / Umstände, das Honorar (entweder als pauschales Honorar oder per Tageshonorar, wobei ein 8-Stunden-Tag zugrunde liegt mit einem zu vereinbarenden Stundensatz zuzüglich Auslagen, Fahrt- und Nebenkosten).

Zu beachten ist, daß die Honorare von Juniorberatern und Seniorberatern weit auseinande liegen können, je nach Qualifikationen und Praxiserfahrungen; anzutreffen sind Honorare von 800,-- € pro „Manntag“ (= 1 Berater) à 8 Stunden bis zu mehreren tausend Euro hierfür.
Ausgenommen Pauschalhonorare hat der Berater seine Tätigkeiten mit Datum und Zeitaufwand von … bis detailliert festzuhalten und seinen Rechnungen anzufügen.

Es ist aufzunehmen, ob eine Honorarbezuschussung beantragt werden soll; dann sind die Vorschriften der Richtlinien dazu einzuhalten (handelt es sich um höher volumigere Honorare spielen i.d.R. die Zuschußförderungen nur geringe bis keine Rolle).

Weitere Erläuterungen enthalten Merkblätter des BaFa; unsere Angaben zu Beraterauswahl / Vertrag haben den Stand Ref. 413 vom 02.04.2019.

Zur Thematik „Unternehmen in Schwierigkeiten“

Meist geht es um Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, oft in Verbindung mit Liquiditätsproblemen, die aus zu recherchierenden Gründen gelitten haben und geheilt werden sollen.

Da es sich hierbei um überlebensnotwendige Hilfen handelt, die Berater leisten sollen, sind auch entsprechende Förderungen darauf ausgerichtet. Es ist geregelt, wie ein solches Unternehmen definiert ist, welche Fördervoraussetzungen zu erfüllen sind, wie die Hilfen aussehen können, was dafür zu tun ist und was vom Unternehmen erwartet wird und einiges mehr.

Auch Anforderungen an Berater und deren Beratungsberichte sind inhalts- und qualitätsmässig verschärft.

Wir verweisen hierzu auf Merkblätter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie BaFa Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle; derzeitiger Stand Ref. 413 vom 06.06.2017.

Die Materie halten wir für zu anspruchsvoll und individuell, sodaß wir hier keine generellen vereinfachenden Sachverhalte schildern möchten. Es macht so keinen Sinn.

Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf konkret an; wir erörtern dann gezielt mit Ihnen die Schwierigkeiten.

Anschrift

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Kronsforder Allee 8
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