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Finanzierung &
Fördermittel

Die Finanzierung der Existenzgründung / Grundsätzliches

Die Gründungsidee ist gefunden, erste Gespräche mit Familie, Freunden und -vielleicht generell mit einer Bank- sind geführt. Ein gewisses Gründungsvolumen zeichnet sich ab für die notwendigen Investitionen.

Woher kommt das Geld dafür?

Damit steht das erste und zumeist größte Problem des Gründers an: Die Gründungsfinanzierung.

Wichtigstes Element: Eigenkapital

Jedem ist bekannt, daß der Erhalt von Darlehen der Banken immer schwieriger wurde und wird. In Niedrigzins-Zeiten, in denen Banken damit wenig verdienen, achten sie vermehrt -und oftmals überzogen- auf die Bonität des Gründers.

Sie versuchen ausserdem, dem Gründer (gilt aber nicht nur für Gründer!) ihre eigenen Bankdarlehen zu verkaufen; diese sind noch immer teuerer als mögliche Fördermittel von Land, Bund und EU. Die Bank verwaltet die Fördermittelkredite, die über die landeseigenen Förderinstitute oder die KfW-Bank des Bundes ausgezahlt werden; die Verwaltungsmarge ist jedoch deutlich niedriger als der Zinssatz des eigenen Bankdarlehens, an dem die Bank dann spürbar mehr verdient.

Fazit:

Für den Gründer ist die Situation sehr schwierig; er hat noch nichts ausser einer Idee, möchte sein Vorhaben „auf die Beine stellen“ und setzt dafür seine hoffentlich ausreichenden Eigenmittel ein.

Und für ihn ist es ein gravierender Unterschied, ob er für ein Bankdarlehen bei vergleichbarer Laufzeit 3,5 % p.a. Zinsen zahlt oder durch Fördermitteleinsatz vielleicht nur 1,2 % p.a. !

Das Eigenkapital sollte nicht unter 20 % der Gesamtinvestitionen liegen !

Schema Kapitalbedarf und Finanzierungs­planung

Die wichtigste Rolle kommt also dem Eigenkapital zu.
Woher kann es kommen?

Aus dem Privatvermögen des Gründers
Es können Ersparnisse oder auflösbare Geldanlagen sein. Aus der Sichtweise von Sicherheiten kommen vorhandene unbelastete Immobilien hinzu (ohne Bankkredit sind sie Sicherheit für den Gründer selbst). (Gründungs-) Vorhaben können durchaus komplett durch Privatvermögen finanziert werden. Hier wird allerdings höchstes Risiko getragen; geht’s schief, dann ist häufig alles weg.

Als vorteilhaft ist zu sehen, daß der Gründer keinerlei Verbindlichkeiten hat, dafür jedoch vollständige Kontrolle über alles.

Ob Gründer dazu bereit sind mag im Einzelfall jeder selbst entscheiden. Aus unserer Beratersicht ist es empfehlenswerter, zumindest Fördermittel in Anspruch zu nehmen (Darlehen und auch Zuschüsse) und so aus eigenem Vermögen Rücklagen für schwierigere Zeiten zu halten – und die Zeiten kommen.
Aus Beteiligungen von der Familie oder Freunden
Die engere Familie oder Verwandte -manchmal auch Freunde- sind oftmals zur finanziellen Unterstützung bereit; verwenden wir den Begriff „Verwandtendarlehen“, den wir aus Hausfinanzierungen so kennen. Schenkungen sind denkbar; zumeist jedoch handelt es sich um Darlehen, oft zinslos und mit sehr langen Laufzeiten. Sie sind als Eigenkapital anerkennbar.
Aus Beteiligungen Dritter
Den Begriff „Business Angels“ kennen viele; es sind Privatleute, die sich aus Ihrem eigenen Privatvermögen an Gründungen beteiligen, weil sie das Vorhaben gut finden, es nach Prüfung für durchführbar ansehen und helfen wollen. Oftmals stehen deren branchenbezogene Netzwerke auch zur Verfügung mit Geld und KnowHow.

Beteiligungen können auf Antrag auch die Landesförderinstitute oder die KfW-Bank in vielfältigen Ausgestaltungen übernehmen.

Eine unternehmensberaterische Unterstützung ist hier immer unabdingbar. Formen der Beteiligung Dritter sind die offene oder die stille Beteiligung.
Offene Beteiligung
Der Beteiligungsgeber wird Mitgesellschafter, er hält Firmenanteile und ist damit am Vermögen und am Gewinn mitbeteiligt.
Stille Beteiligung
Der Kapitalgeber erwirbt hierbei keine Firmenanteile. Er erhält eine festgelegte laufende Verzinsung sowie i.d.R. eine angemessene Gewinnbeteiligung. Einfluß auf Strategie und Tagesgeschäft hat er nicht. Die stille Beteiligung gehört zur Form des „Mezzanine-Kapitals“.
Aus Mezzanine-Kapital
Es ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital in unterschiedlichen Ausgestaltungen. Regelmäßig ist es ein Darlehen in Kombination mit einem Nachrangdarlehen; Zweck ist die Bonitätserhöhung wie bei einer Beteiligung.

Der große Bereich:
Bankdarlehen und Förderprogramme

Bankdarlehen
Jeder Gründer braucht eine Hausbank. Ganz persönlich haben wir die Auffassung gewonnen, daß es nicht unbedingt die Bank sein muß, die unser privates Girokonto führt.

Zwar kennt sie dann den Gründer aus bisheriger Verbindung; jedoch können entstehende geschäftliche Spannungen leicht auf das Privatkonto übergreifen. Und falls erstmal beide Konten blockiert werden ….
Wie oben kurz angeführt vergeben Banken lieber die eigenen Darlehen; sollte es nötig werden steigen sie dafür mit ihren Konditionen auch ein auf die Konditionen entsprechender Förderprogramme.

In aller Regel wollen Banken Sicherheiten; diese Forderung kann auch unverhältnismässig sein. Begründet wird das häufig mit den „erhöhten Risiken“ der gewählten Branche.
Empfehlung
Jeder Gründer (Geschäftsmann, Investor, …) sollte immer auf Einbezug möglicher Förderprogramme für sein Vorhaben bestehen; sehr selten ergibt eine Fördermittelberatung, daß Fördermittel diesmal nicht sinnvoll sind.
Förderprogramme
Aufgelegt werden sie von Landesförderinstituten (z.B. Investitionsbank, Bürg- schaftsbank, Beteiligungsgesellschaft) und der KfW-Bank des Bundes (die auch EU- Mittel vergibt und verwaltet).

Eine Vielzahl an Programmen -auch per Zuschuß- steht fördernd zur Verfügung. Eine genaue Fördermittelanalyse ist zwingend nötig. Und es sind Förderprogramme da, die keinerlei Sicherheiten fordern. Also auch aus dieser Sicht sollte Beratung beansprucht werden.

Neben den genannten Instituten vergibt auch das Bafa Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrgenehmigung diverse Fördermittel. In aller Regel ist es den Förderprogrammen vorgegeben, daß sie bereits vor dem Start des Vorhaben zu beantragen sind. Erst starten und dann Fördermittel wollen geht in den allermeisten Fällen nicht!

Eine Ergänzung zu Finanzierungs­möglichkeiten:

Venture Capital
Zu deutsch heißt das „Risikokapital“. Es gibt Gesellschaften, die risikoreiche Vorhaben zu unterschiedlichen Konditionen finanzieren. Voraussetzung ist ein sehr detaillierter Geschäftsplan.

In der Regel handelt es sich auch um sehr hohe Summen (StartUps), wie sie bei „normalen“ Gründungen eher nicht benötigt werden.
Crowdfunding oder Crowdinvesting
Je nach Art und Volumen eines Vorhabens kann via Internet versucht werden, über entsprechende Portale die nötigen Gelder einzuwerben.

Auch hier handelt es sich um große Volumina, die entweder als Kreditbeteiligung (das Portal sammelt Gelder von Interessenten, die Kreditgeber werden. Es reicht mittels Darlehensvertrag die Gelder an die Investoren weiter gegen Verzinsung und Tilgung; das Portal verwaltet für die Kreditgeber die gesamte Abwicklung) oder als Investment = Beteiligung am Vorhaben weitergeleitet werden.

Auch hier ist der äusserst feinabgestimmte Businessplan absolute Voraussetzung, daß das Portal sich mit der Sache befaßt.

Arten von Zuschüssen / Beratungen

Markt­erschließungs­programm BMWI

Investition, Finanzierung, Fördermittel

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